Archive for the ‘Freunde’ Category

Scheinbar erwecke ich den falschen Anschein und stehe nicht im richtigen Licht, OBWOHL die Sonne scheint

Sonntag, September 7th, 2008

Ich musste durfte heute erfahren, was so einige meiner Freunde über mich denken. Nicht prinzipiell, leiden können die mich schon alle, aber man hat ja so sein Bild im Kopf. Deren Bilder von mir bekam ich heute in Form dreier Bretter vor den Kopf.

Das - für mich zumindest - lustige war, dass ich auf all das irgendwie gefasst war und mich nicht in die Ecke gedrängt fühlte. Ich hatte die Oberhand, auch wenn das vermutlich nur mir aufgefallen ist. Ich lebe nicht in meiner Phantasiewelt, in der ich IMMER die Oberhand habe, sondern ich konnte aus ihren Argumenten lesen, dass sie viel zu oberflächlich sind und sich zu wenige Gedanken darüber machen, was sie über andere, in dem Fall mich, denken. 

Es ging darum, dass ich scheinbar… ich sag das jetzt nicht, sonst muss ich mich schon wieder rechtfertigen. Auf jeden Fall habe ich ihnen dann am Ende vorgerechnet, dass alles, was sie mir unterstellt haben, doch eher auf sie selbst zutrifft.

Ich weiß auch nicht, entweder ich bin zu naiv oder um einiges weiter, was das angeht. Ich finde nur, dass man seinen Freunden keine Vorwürfe machen sollte, was z.B. Geld angeht. Sofern das nicht schlimm ist, macht das keinen Sinn, außer, dass man lieber mit seinen Eltern weggeht, weil die Gesprächsthemen dieselben sind, man aber nicht bezahlen muss? xD

UND ich rede sehr oft mit Wänden, weil man mit sooo vielen Menschen nicht reden kann. Borniert, borniert, borniert. Was macht man dann? Entweder man steht selbst als dumm (etc.) da oder hält es irgendwann nicht mehr aus und PLATZT. Weil diejenigen, die mit ihrer Kritik um sich werfen so gut wie NICHTS vertragen, oder einem jegliche Berechtigung absprechen, als unzurechnungsfähig hinstellen und belächeln. ARGH! (<- kann man wütend sein, ohne dass das Blut wallt? Betrachten wir dieses “ARGH!” einfach als Geste (die man hören kann ^_^) der Resignation…

Edit: Klammer zu!

Freunde

Sonntag, Juli 13th, 2008

Freunde kommen und gehen, Freundschaften wachsen und gehen ein, verändern sich zum positiven oder mutieren zu gegenseitiger Duldung, bis man sich ertragen muss, es aber schon seit langer Zeit nicht mehr kann. Man verliert sich aus den Augen, findet sich wieder und bedauert die Veränderung die sich schleichend vollzogen hat, ist jedoch machtlos bei dem Versuch sie wieder aufleben zu lassen - wie früher. Manche Freundschaften bedürfen intensiver Pflege, neigen dazu anstrengend zu werden, sind jedoch die Mühe wert. Andere wiederum zahlen sich in keiner Weise aus und kosten doch so viel.

Aber eine ist anders. Sie ist inspirierend, aufbauend, interessant, fordernd, erweitert meinen Horizont, zeigt mir die Welt auf eine Art, wie ich sie noch nie betrachtet habe, gibt mir Halt. Wir sind uns so ähnlich und unterscheiden uns doch in vielen Dingen. Zusammen sind wir unschlagbar; wir könnten es mit der ganzen Welt aufnehmen und stehen manchmal schon mitten auf dem Schlachtfeld - Seite an Seite.
Wir konkurrieren nicht miteinander, sondern ermutigen uns gegenseitig, das eigene Glück zu suchen. Wir lachen gemeinsam, finden uns doof, schmieden utopische Zukunftspläne, werfen uns sinnlose Phrasen an den Kopf, holen uns auf den Boden der Tatsachen zurück und leben doch in einer anderen Welt, sind uns manchmal gar nicht einig, haben trotzdem beide recht, widersprechen uns nur im Gesagten, jedoch nicht in der Botschaft, zweifeln an allem, an uns selbst, erfahren immer wieder neues über den anderen, bescheren uns die höchsten Gefühlsmomente, treiben uns zu Höchstleistungen an, können uns alles erzählen und müssen uns für nichts schämen, können fast nie beide daselbe gut, ergänzen uns perfekt, fallen aus dem Rahmen, finden toll was den anderen begeistert, telefonieren teilweise ohne zu sprechen, sprechen in Rätseln und verstehen uns doch, machen uns unabhängig voneinander alles nach und sind nur in einem Atemzug zu nennen.