I’m sick and tired of being sick and tired
Montag, Juli 21st, 2008Ein neuer Tag beginnt, die Sorgen und Ängste des Vortages sind vergessen. Man könnte meinen, dem perfekten Tag steht nichts im Wege.
Szenario 1: Man hatte furchtbar verstörende Träume, wacht auf und möchte sterben - eher selten.
Szenario 2: Nach 1-14 Stunden Schlaf wacht man auf und ist kurz davor, sterben zu wollen - weniger selten. Die erhoffte Erholung blieb nicht nur aus, sondern scheint unerreichbar. Man möchte nur noch die Lider fallen lassen, wie auch den Geist. Doch das geht nicht und hätte auch keinen Zweck. Man ist dazu verdammt sich durch den Tag zu quälen, hasst alle Leute, die nur ein falsches Wort sagen (und das geht schnell!). Nutzlosigkeit ereilt einen als erstes Gefühl des Tages und lähmt von Anfang an, macht jede Idee zunichte. In den meisten Fällen wird es so schnell Abend, dass man ein schlechtes Gewissen hat, wie man eigentlich mit seiner kostbaren Zeit umgeht. Diese 24 Stunden könnten komplett gelöscht werden und sind einfach schrecklich.
Alles was ich mache ist doof. Alles was ich gemacht habe ist doof. Alles was ich vorhabe ist doof und wird immer ein Vorhaben bleiben. Alles was ich schreibe ist doof. Alles was ich sage ist doof. Alles was ich mir anhören muss ist doof (und manchmal wahr xD). Alle Menschen sind doof, außer denen die nicht doof sind. Mein Kopf ist doof und leer und voll, mein Adrenalinspiegel geschwürerregend und die Gründe aufzustehen neigen sich dem Ende zu.
da capo al fine.
