flashback
Montag, März 22nd, 2010Mal wieder alte CDs ausgegraben, hatte eindeutig Talent für Mixtapes. Jetzt hänge ich fest - im Damals!
Nicht gegen meinen Willen…
Posts Tagged ‘Musik’flashbackMontag, März 22nd, 2010Mal wieder alte CDs ausgegraben, hatte eindeutig Talent für Mixtapes. Jetzt hänge ich fest - im Damals! Nicht gegen meinen Willen… Ich gründe eine Band!Donnerstag, August 28th, 2008Arbeitstitel: “Soundless Chime” Ist es nicht eine verlorene Erfahrung, niemals Teil einer Band gewesen zu sein? Ich finde ja, und glaube, es ist noch nicht zu spät! Ich traue mir das auch zu, hab ja doch ein bisschen Erfahrung mit Musik und wie sie zustande kommt ^_^ Außerdem halte ich mich für musikalisch. (Anmerkung: Bei meinem Nachbar fiel gerade ein Apfel vom Baum. Wow, Apfelbäume sind auch Nachtaktiv!! O_o) Ich höre in letzter Zeit oft Lieder, die mir total gefallen, aber teilweise nicht perfekt sind - für mich versteht sich. Wenn nun ich ein Lied schreibe, dann ist das sicher super. Natürlich ist das nicht so einfach, aber ich kann das sicher trotzdem Warum ich bisher noch in keiner Band war versteh ich auch nur teilweise. Okay, ich kann Flöte, Altflöte (!!), Klavier und zumindest so gut Geige, dass die Strafe bei einer Anklage wegen Vergewaltigung eines Instruments sicher auf Bewährung ausgesetzt würde ^_^ Aber all das ist nicht wirklich bandtauglich, Klavier oder Geige eventuell, kommt auf die Richtung an… Ach, Gitarre kann ich doch! Wenn ich eine halbe Stunde übe? Dann klappt das bestimmt wieder. Ich merke das, wenn ich Klavier spiele, was ich ja fast täglich mache. Mit 12 hatte ich 2 Jahre lang Unterricht und im Nachhinein fast nichts dabei gelernt, was ausschließlich an mir lag -,- Aber seither bin ich vergleichsweise richtig gut geworden. Ich schaffe es zwar immer noch nicht, ein Lied ohne viele Fehler zu spielen, aber mir fällt auf, dass ich jetzt manche Passagen einwandfrei durchspiele, an denen ich einst noch verzweifelt bin und mir nicht vorstellen konnte, dass meine Finger jemals dazu imstande sein würden. Ein ganz anderes Problem habe ich mit der Frage, ob und wie gut oder schlecht ich singen kann. Außer bei diversen Singstar-Orgien hat mich noch niemand Singen hören, deshalb kann das auch niemand beurteilen; Kirche und Weihnachten zählen nicht, weil.. naja, weil halt. Dabei bin ich manchmal wirklich davon überzeugt, dass ich das gar nicht schlecht kann. Höre ich aber wiederum meine Stimme durch ein Telefon widerhallen oder vom Band will ich nie wieder sprechen. Ich wollte deshalb mal bei einer Gesangslehrerin vorbei, nur damit sie mir mit kompetentem Rat zur Seite steht und mir klipp und klar sagt “Vergiss es” oder “man könnte was draus machen”. Aber nichtmal das traue ich mich ^_^0 (Mein Akku hält noch 1:21 :D) Ich suche jetzt also Bandmitglieder! Oder eine Band mit Plattenvertrag die nur noch jemanden brauchen, der die Brote schmiert und die heiße Milch mit Honig ans Bett bringt. xD Mein Gehirn und die MusikSamstag, Juli 12th, 2008Ich höre die Musik mit meinen Ohren, die sie ans Gehirn weitergeben. Mein Gehirn packt das ganze dann ins Gedächtnis und lässt in manchen Fällen noch Hormone ausschütten. Das ist aber noch nicht alles. Die Erinnerung im Gedächtnis bleibt nicht isoliert, sondern wird mit sämtlichen anderen Sinneseindrücken, Gefühlen oder Verhaltensmustern verknüpft, die dazu simultan ablaufen. Es spannt Schnüre zu vergangenen Erlebnissen, zu Gerüchen, die charakteristisch für die Situation waren oder sogar zu Gefühlen, die dann für immer damit verbunden bleiben. Und im Zentrum dieser Spinnennetze sind Lieder, die mir einen Teil meines Lebens zuflüstern… Eines dieser Lieder treibt es sogar noch weiter. Es tröpfelt vor sich hin, lenkt meine Gedanken gemächlich von hier nach dort; hört nicht auf, weitet sich wie ein Delta dem Gedankenmeer entgegen, das schließlich alles umgibt. Diese Flut der Erinnerungen zwingt mich, viele emotionale Erlebnisse erneut in komprimierter Form zu durchleben. Was davon hängen bleibt sind vereinzelte Tränen, ein wehmütiger Blick in die Vergangenheit und die Reue, es nicht genug genossen zu haben. Doch was mir bleibt ist dieses Lied, und ich werde es hören um nicht zu vergessen was mir so wichtig geworden ist: Wer ich bin. Running up that HillSamstag, Juli 12th, 2008Placebo haben sich ein weiteres mal in mein Herz gespielt, indem sie eines der schönsten Lieder gecovert haben. Das Lied von Kate Bush wurde bereits von Within Temptation interpretiert und hat mich damals schon umgehauen. Jetzt bin ich überwältigt. Sowohl mit “Running Up That Hill” als auch mit Placebo verbinde ich Unmengen an Erinnerungen, die mich im Moment wie eine emotionale Welle erfassen.
Ich bin ungefähr 17, vielleicht auch etwas jünger, den Führerschein haben ich jedenfalls noch nicht. Es ist halb 7. Wie fast jeden Morgen wache ich auf, und kurz darauf fängt die CD in meiner Anlage mit einem vertrauten *Klick* an sich zu drehen. Doch noch bevor der Shuffle-Modus ein Lied auserkoren hat, hat meine Hand bereits die Fernbedienung ertastet. Mit einem weiteren *Klick* erlöschen sämtliche Dioden des CD-Spielers, die mich kurz davor noch mit einer unausweichlichen Tatsache konfrontierten. 6:30. Mein Körper versucht sich demonstrativ wieder in eine gemütliche Schlafposition zu bugsieren, und schon scheint der kurze Zwischenfall vergessen. Doch in meinem Kopf herrscht Chaos. Mit der Frage, ob ich zum Bus laufe oder doch RENNEN muss, versaue ich mir die letzten 2 Minuten Bettruhe. Ich stehe. Irgendwie muss ich es ins Bad geschafft haben, ohne jemandem zu begegnen. Zähneputzen. Plötzlich Menschen. Menschen die früh morgens mit mir reden, während ich mir die Zähne putze. Mein Blut wallt. Alles Routine. Pacebo - Every You Every Me Wenige Augenblicke später finde ich mich auf der Straße wieder. Ein Paar Füße, in Chucks gekleidet, tauchen abwechselnd in meinem Blickfeld auf. Im Hintergrund zieht ein steinerner Teppich vorbei. Der obere Rand besteht aus dem Schild meiner Kappe, das mich so gut es geht von der Realität abschirmt. Den Rest erledigt mein treuer Sony MZ-R70 - Ich liebe dich! Außer Atem besteige ich durch die hintere Tür den Bus und beschließe, mit dem Rauchen aufzuhören. Ich kenne kaum jemanden, setze mich auf einen freien Zweiersitz und genieße die Ruhe bis zum nächsten Halt. ‘Wieder niemand, den ich kenne’ geht es mir durch den Kopf als sich die großen Türen erneut schließen. Ich betrachte die Szenerie, wie die Menschen sich unterhalten, alles untermalt von der wunderschönen Musik in meinem Ohr. Ich nehme meinen roten Rucksack vom Nebensitz auf meinen Schoß und blicke apathisch nach draußen. Mein Kopf lehnt an die Große scheibe, auf der Regentropfen vom Fahrtwind an mir vorbei getrieben werden. Ich spüre den Motor, die Straße und werde müde. Placebo - Pure Morning Ich steige einen Halt vor der großen Meute aus und laufe, meine Hände sicher in den Hosentaschen verstaut, durch den Regen. Es riecht gut. Ab und zu wische ich mit meinem durchnässten Ärmel die Tropfen von den Brillengläsern, um es gleich darauf zu bereuen. So bahne ich mir also den Weg durch ein Asphaltgrause Mosaik, in dem ich kaum auszumachen bin. Ich fühle mich wohl. Within Temptation - Running Up That Hill Als ich im “Rauchereck” ankomme hat sich meine Kordhose bis zu den Knien mit Wasser vollgesaugt, klebt regelrecht an meinen Waden. An meiner Mütze baumeln rechts und links kleine Tropfen, die noch nicht groß genug sind, um von der Schwerkraft in den Abgrund des Ungewissen gezerrt zu werden. Ich wische sie mit meinem Zeigefinger ab. Ich fühle mich gut. Das ist der schönste Abschnitt des Tages, mit meinen Freunden, vor der Schule, den Rauch einer Lucky Strike inhalierend. Sorglos, keinen Gedanken an die Zukunft verschwendend. |